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Vielleicht sollten wir mal reden. Ja ... vielleicht. Sorry wegen gestern. Der Junge also ... Eckhoffs Sohn hat mich an meinen Sohn erinnert. Seit wann hast Du ein Sohn? Seit 12 Jahren. Ich hab auch ne Tochter. Die ist 10. Und? Keine Ahnung. Was soll das heißen keine Ahnung? Das heißt, dass ich keinen Kontakt zu meinen Kindern habe. Ich bin wie Eckhoff, ein beschissener Vater. Hast Du sie verlassen? Warum? Will ich nicht drüber reden. Ich dachte wir wollten reden. Man muss ja nicht gleich übertreiben.
 
Piet Wellbrook zu Paul Dänning ("Das Teufelspferd")


Er ist der Neue: Polizeikommissar Piet Wellbrook gehört ab sofort fest zum Team des 14. Kommissariats um Dirk Matthies. Ein erfahrener Kollege, der klare Ansagen liebt, energisch ermittelt, aber durch seine direkte Art bei den Kollegen auch durchaus mal aneckt. Gerade Paul Dänning hat so seine Schwierigkeiten mit dem Neuen. Piet wird gespielt von Peter Fieseler.

Piet Wellbrook ist ein Mann, der kein Problem damit hat anzuecken. Gleich zu Beginn machte er seinen Kollegen klar, dass er nichts für den freundschaftlichen Kurs des Polizeikommissariats 14 übrig hat. Piet ist wortkarg, professionell und trennt Berufliches strikt von Privatem. Er ist ein guter und erfahrener Polizist, lässt sich so leicht nichts vormachen und fährt einen harten Kurs. Viele halten ihn für überheblich. Das gefällt ihm. Er liebt klare Ansagen, ermittelt energisch und wirkt durch seine direkte Art bei den Kollegen auch mal verletzend. Dabei fühlt er sich ebenso verantwortlich für die Lösung eines Falles wie für seine Kollegen, wenn sie ihn brauchen.

Piet Wellbrook ist kein Mann für Scherze. Auch kein Mann der großen Worte. Aber er ist nach dem Weggang von Paul der neue Mann an Harrys Seite – zumindest während der Schicht. Und das nimmt er verdammt ernst, denn Piet Wellbrook ist ein richtig guter Polizist, topfit, unbestechlich und geht keinem Konflikt aus dem Weg.

Als Piet wegen eines Juwelendiebstahls eine blinde Frau vernimmt, fühlt er sich das erste Mal seit langer Zeit verstanden. Am Ende muss er sich eingestehen, dass es zwar gefährlich ist, Verletzlichkeit zuzulassen, diese aber auch eine Seite in ihm zum Schwingen bringt, die er schon lange nicht mehr gespürt hat.

Peter Fieseler über Piet Wellbrook

"Piet schaut distanziert und ruhig auf die Dinge. Seine Sachlichkeit schützt ihn davor, die Schicksale, die ihm begegnen, zu sehr an sich ranzulassen. Nur holt ihn manchmal seine Vergangenheit ein und mischt sich in seine Arbeit. Was andere von ihm denken, interessiert ihn sehr wenig. Es sei denn, es handelt sich um einen echten Freund, aber davon braucht Piet nicht viele. Den Kollegen Kaffee mitzubringen, käme ihm nicht in den Sinn. Harmonie und Polizeidienst gehen für ihn nicht zusammen. Da hätte er Gärtner werden müssen – und das wollte er nicht. Ich mag meinen Piet. Aber, ob er mich mögen würde, bezweifle ich. Ich rede gerne, liebe Harmonie und bringe den Kollegen Kaffee mit."

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